Wohnen

Jeder Mensch hat einen Anspruch auf ein Dach über dem Kopf. Deshalb braucht Hessen mehr Wohnungen, die man sich auch mit kleinen oder mittleren Einkommen wieder leisten kann.

Bild: Peter Jülich

Für mich ist eines ganz klar: Es müssen bezahlbare Wohnungen dort gebaut werden, wo Menschen arbeiten und Jobs dort geschaffen werden, wo sie leben. Entscheidend für die Umsetzung ist vor allem die Devise: bauen, bauen, bauen. Als Oppositionsführer werde ich eine Schwerpunktsetzung auf öffentlich geförderte Wohnungen fordern. Meiner Ansicht nach braucht es mehrere tausend neugebaute, preisgebundene Wohnungen und rund tausend Wohnungen für Studierende und Auszubildende. Dabei ist mir vor allem wichtig, dass alle Mieter geschützt werden.

Die Landesregierung haben wir im Februar 2019 erneut dazu aufgefordert, gegen Spekulation auf Grund und Boden vorzugehen und ein Wohnraumschutzgesetz vorgelegt. Ziel dieses Gesetzes ist es, die Kommunen im Land, die besonders unter dem Wohnungsmangel leiden, wieder die Lage zu versetzen, wirksam gegen die Zweckentfremdung von Wohnungen vorzugehen.

Um die drastisch verschärfte Situation auf dem Miet- und Wohnungsmarkt in Hessen wieder zu entspannen, braucht es außerdem eine wirkungsvolle Mietpreisbremse für landeseigene Wohnbaugesellschaften. Vor allem im ländlichen Raum könnte aus Leerständen kleinere, günstigere und altersgerechte Wohnungen geschaffen werden, denn jeder sollte auch im Alter in seiner Heimat wohnen bleiben können.